Dienstag, 4. Juli 2017

Rezension zu ,,Glücksspuren im Sand" von Rachel Bateman


Inhalt:

Die unkonventionelle Storm war schon immer das Vorbild ihrer jüngeren Schwester Anna. Als sie bei einem tragischen Autounfall ums Leben kommt, ist Anna am Boden zerstört. Doch dann findet sie eine Liste ihrer Schwester – eine Liste all der Dinge, die man in einem perfekten Sommer unbedingt tun muss. Dinge wie „Im Regen küssen“, „Ins Dive-In-Kino gehen“ (was auch immer das sein mag!) oder auch einfach: „Mutig leben“. 
Im Andenken an ihre Schwester und um ihre eigene Traurigkeit zu überwinden, macht Anna sich daran, die Aufgaben der Liste zu erfüllen. Ihr stets zur Seite: der Nachbarsjunge Cameron, der irgendwie immer schon da war. Der Storms engster Freund war. Und der vielleicht der Schlüssel zu einem neuen Glück sein könnte. Wenn es da nicht ein schlimmes Geheimnis gäbe...


Rezension:


Nachdem ich ,,Glücksspuren im Sand" entdeckt habe, wusste ich sofort, dass ich das Buch haben muss - Das Cover ist wunderschön und spricht einen sofort an und als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, wusste ich, das ist genau mein Buch! 
Und ich habe Recht behalten: Es war einfach super! 

Das Buch beginnt mit der Beerdigung von Annas Schwester Storm und im Nachhinein erfährt man dann immer mehr, was passiert ist und wie Storm vom Charakter her so war. 
In Anna konnte ich mich von Anfang an seht gut hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Man merkt ihr deutlich an, wie nah sie ihrer Schwester war und wie sehr sie ihr Tod mitgenommen hat. 
Und dann geht die Handlung richtig los, als sie die Liste findet und sich mit Cameron zusammen auf den Weg macht, diese abzuarbeiten. 
Auch Cameron war ein super Charakter und ich mochte ihn von Anfang an. Ab und zu merkte man schon, dass er mehr weiß, als er sagt und dass er auf bestimmte Dinge etwas merkwürdig reagiert hat, aber man merkt auch, dass er nur das beste für Anna will und es deswegen vor ihr geheimhält. Das Geheimnis, welches im Klappentext schon genannt wird, wird erst ziemlich gegen Ende des Buches aufgedeckt und so bleibt es spannend bis zum Schluss. 
Dann gibt es da noch Annas beste Freundin Piper, mit der ich mich ehrlich gesagt nicht so wirklich anfreunden konnte. Irgendwie hatte ich nicht das Gefühl, dass sie sich wie eine beste Freundin ihr gegenüber verhält und Sympathie kam deswegen bei mir nicht auf. 
Jovani, Annas Exfreund, war mir dann schon lieber, der Anna noch ein guter Freund ist und immer für sie da ist, wenn sie jemanden zum Reden braucht. 
Und am liebsten mochte ich Annas Tante Morgan, die mir eher wie eine zweite Mutter für sie vorkam. Sie hat Anna immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden, hat zu ihr gehalten, egal was war und ihr in jeder Situation Verständnis entgegengebracht. 

Zur Handlung des Buches kann man sagen, dass die Stimmung einsgesamt schon ziemlich melancholisch war, Storms Tod war immer gegenwärtig, schließlich ging es darum, ihre Liste zu beenden und es gab immer wieder Situationen, in denen bei Anna alte Erinnerungen und Gefühle wieder hochkamen. Aber trotz der vielen traurigen Aspekte, hat das Buch einen einfach glücklich gemacht. Hört sich vielleicht komisch an, aber es stimmt. Anna und Cameron erleben so viele tolle Dinge auf ihrer Reise, haben Spaß zusammen, erleben einzigartige und wunderschöne Momente und kommen sich nach und nach näher, bis sie sich schließlich ineinander verlieben. Ich fand es einfach toll, sie auf ihrer Reise zu begleiten, mitzuerleben, wie die beiden immer mehr zueinanderfanden und in dieser schwierigen Zeit füreinander da waren. 

Ich fand es wirklich schade, als das Buch schon zu Ende war, denn ich wäre den beiden wirklich gerne noch weiter gefolgt. Für mich gehört das Buch auf jeden Fall zu meinen Highlights und ich kann es nur jedem von euch empfehlen!


 

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